Voraussetzung dafür, dass ich jemanden bestmöglich
verstehen kann, ist dessen Bereitschaft sich zu öffnen,
Einblick zu gewähren in die individuelle Welt des Erlebens
und Empfindens.




Das Heilen nach dem Prinzip der Ähnlichkeit ist uralt. Hippokrates kannte es,
Paracelsus kannte es; Samuel Hahnemann formulierte es erstmals als
therapeutisches Modell, wonach das zu Heilende und das Heilende einander
entsprechen müssen: Das Symptomenbild des Patienten muß den Symptomen
möglichst ähnlich sein, die eine Arznei in einer Arzneiprüfung hervorzurufen im
Stande ist.
Nicht für jeden Menschen ist Homöopathie geeignet, nicht jeder ist für
Homöopathie geeignet. Voraussetzung dafür, dass ich jemanden bestmöglich
verstehen kann, ist dessen Bereitschaft sich zu öffnen, Einblick zu gewähren in
die individuelle Welt des Erlebens und Empfindens. Ein einmaliges Ausprobieren
der Homöopathie ist keine ideale Voraussetzung für eine erfolgreiche
Behandlung. Diese sollte eher gesehen werden als ein Weg, wobei man in
größeren oder kleineren Zeiträumen Rücksprache hält, den Standort bestimmt
und bespricht, was zu besprechen ist. Viele Patienten kommen zunächst zu
einem Erstgespräch, danach – je nach Reaktion auf die verordnete Arznei –
ein, zwei, dreimal im Abstand von vier bis sechs Wochen; und dann meist
einmal im Jahr oder bei akuten Krankheitsereignissen.

Das Repertoire der zur Verfügung stehenden Arzneien mineralischer,
pflanzlicher und tierischer Herkunft steigt von Jahr zu Jahr; engagierte
homöopathische ApothekerInnen bemühen sich um Rohstoffe aller Art, aus
denen in aufwendigen Verfahren Höchstpotenzen hergestellt werden.
 
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Dr. med. Uta Santos-König Albertplatz 8a, 1080 Wien info@santos-koenig.at
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